Für Landwirtschafts- und Forstteams
GeoTIFF-Bilddaten aus Landwirtschaft und Forst für Berichte ansehen
Machen Sie Bilddaten verständlich, ohne Anzeigefarben in unbelegte agronomische Schlüsse zu verwandeln.
Geprüft:
Nutzen Sie den Viewer, um bereitgestellte Bilddaten zu prüfen und ein Kommunikationsbild zu erstellen. Er berechnet kein NDVI, klassifiziert keine Landbedeckung und diagnostiziert keine Pflanzen- oder Waldgesundheit.

Auf dieser Seite
Identifizieren Sie das Produkt vor der Interpretation
Ein Feld- oder Wald-TIFF kann RGB-Bilddaten, separate Spektralkanäle oder einen bereits berechneten Index enthalten. Diese Produkte erfordern unterschiedliche Interpretation. Beginnen Sie mit den Bandbeschreibungen, der Verarbeitungsebene, Einheiten, Skalierungsfaktor und NoData-Definition des Anbieters; ein Dateiname allein reicht nicht aus.
Der Viewer meldet grundlegende Dateiinformationen, liest und nutzt aber nicht automatisch jede wissenschaftliche Kalibrierung eines Anbieters. Behandeln Sie Bildschirmhelligkeit nicht als kalibrierten Messwert.
Wählen Sie einen unterstützten Anzeige-Workflow
Für einen RGB-Auszug verwenden Sie die dokumentierte Kanalzuordnung. Bei einem unterstützten numerischen Einband-Raster kann Graustufe helfen, die Verteilung visuell zu prüfen. Ein kategorisches oder palettenbasiertes Produkt benötigt möglicherweise stattdessen einen korrekt gerenderten RGB-Export aus GIS-Software.
- Bestätigen Sie, welche Variable jedes Band enthält, bevor Sie Farben zuweisen.
- Verwenden Sie einen dokumentierten Anzeigebereich, wenn Konsistenz wichtig ist.
- Prüfen Sie erkannte NoData-Bereiche getrennt von dunklen gültigen Pixeln.
- Dokumentieren Sie die Einstellungen zusammen mit dem exportierten Bild für Kolleginnen und Kollegen.
Ein Vegetationsindex ist eine Berechnung, kein grünes Bild
NDVI nutzt rote und nahinfrarote Werte in einer normalisierten Berechnung. Eine grün wirkende Darstellung auszuwählen oder den Kontrast zu erhöhen führt diese Berechnung nicht aus. Unser Viewer hat keinen Rasterrechner und erzeugt aus Eingabebändern kein NDVI.
Selbst wenn Sie ein anderswo erzeugtes NDVI-Raster öffnen, ist das hier exportierte Bild nicht der ursprüngliche Indexdatensatz. Nutzen Sie Quellwerte und einen passenden Analyse-Workflow für Schwellenwerte, Zusammenfassungen oder Vergleiche.
Referenz: USGS: normalisierter differenzierter Vegetationsindex von Landsat

Lesen Sie Gesundheit nicht direkt aus der Anzeigefarbe ab
Falschfarbenkomposite ordnen Bänder Bildschirmfarben zu, um bestimmte Merkmale hervorzuheben. Dieselbe sichtbare Farbe kann unter einer anderen Zuordnung etwas anderes bedeuten. Erklären Sie die Bandzuordnung neben dem Bild.
Eine hypothetische Übergabe aus dem Feldteam könnte einen kleinen Bildauszug und die Bitte enthalten, eine Stelle in den Originaldaten zu prüfen. Sie sollte nicht behaupten, der Viewer habe Krankheit erkannt, Ertrag geschätzt oder Baumverlust bestätigt.
Referenz: NASA: Interpretation von Falschfarben-Satellitenbildern
Bereiten Sie den Bericht vor und bewahren Sie den Nachweis auf
Exportieren Sie eine Vorschau und ergänzen Sie im Bericht Quelle, Erfassungsdatum, Bandzuordnung, Anzeigebereich und bekannte Grenzen. Halten Sie das ursprüngliche Raster und Verarbeitungshinweise für die Analyse bereit. Das Bild ist eine Kommunikationshilfe, kein wissenschaftliches Archiv.
Für wiederholte Begehungen oder Zeitpunkte verwenden Sie einen dedizierten Analyse-Workflow, der Unterschiede bei Sensor, Verarbeitung und Beobachtung berücksichtigt. Dateien lediglich mit unabhängiger automatischer Kontrastanpassung zu öffnen, ist keine kontrollierte Veränderungsanalyse.