Für Lehrkräfte und Lernende
GeoTIFF-Dateien im Geografieunterricht und in Schüleraufgaben nutzen
Bauen Sie eine kurze Unterrichtseinheit rund um Sehen, Beschreiben und Erklären eines Rasterbildes auf.
Geprüft:
Nutzen Sie den Viewer für eine fokussierte Übung zum Lesen eines vorhandenen Rasters und zum Erklären seiner Darstellung. Räumliche Analyse, Messungen und bewertete wissenschaftliche Berechnungen gehören in geeignete GIS-Software.

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Beginnen Sie mit einer Frage, die Lernende beantworten können
Eine gute erste Übung lautet nicht einfach „öffnet diese Datei“. Fragen Sie, welche Merkmale die Lernenden beschreiben können, welche Anzeigeeinstellungen sie genutzt haben und welche zusätzlichen Informationen sie für die Interpretation bräuchten. Eine Lehrkraft könnte zum Beispiel einen kleinen RGB-Ausschnitt bereitstellen und sichtbare Muster beschreiben lassen, ohne ungeprüfte Landnutzungslabels zu vergeben.
Dies ist eine vorgeschlagene Unterrichtsaktivität, kein Bericht über eine echte Studie. Die mitgelieferte KI-Demo eignet sich nur zum Üben der Bedienelemente; sie darf nicht als realer Ort oder als Beobachtungsnachweis präsentiert werden.
Bereiten Sie eine handhabbare Klassendatei vor
Testen Sie vor der Stunde genau diese Datei auf einem repräsentativen Schülergerät. Stellen Sie ein unterstütztes TIFF bereit, das deutlich unter den genannten Grenzen liegt, zusammen mit Quelle, Datum, Bandbeschreibungen und Nutzungsbedingungen. Lassen Sie Lernende in einer kurzen Stunde kein mehrere Gigabyte großes Raster diagnostizieren.
Wenn Lernende separate Einbanddateien haben, bauen Sie den benötigten Datensatz vorher in GIS-Software zusammen. Dieser Viewer öffnet jeweils eine Datei und stapelt keine separaten Dateien.
Eine kurze Beobachtungsübung
Die Übung bleibt reproduzierbar, wenn Lernende ihre Entscheidungen dokumentieren.
- Datei öffnen und Abmessungen, Bandanzahl und verfügbare CRS-Informationen notieren.
- Sichtbare Formen und Muster beschreiben, bevor Ursachen vorgeschlagen werden.
- Bandzuordnung oder Kontrast ändern und anschließend erklären, warum sich das Aussehen verändert hat.
- Eine Vorschau exportieren und eine Bildunterschrift schreiben, die direkte Beobachtung von Interpretation trennt.

Farbe als Anzeigeentscheidung vermitteln
Eine Falschfarbendarstellung kann Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Lichts verwenden. Ihre Farben müssen anhand der Bandzuordnung interpretiert werden, nicht anhand alltäglicher Farberwartungen. Geben Sie den Lernenden die relevanten Bandbeschreibungen, statt sie raten zu lassen, was ein roter oder blauer Bereich bedeutet.
Im Viewer ändert die Bandauswahl nur die Darstellung. Sie belegt nicht, dass ein Merkmal Wasser, Wald oder eine geschädigte Kulturpflanze ist.
Referenz: NASA: Interpretation von Falschfarben-Satellitenbildern
Legen Sie fest, was abgegeben werden soll
Fordern Sie das exportierte Bild, eine kurze Interpretation und die verwendeten Einstellungen an. Verlangen Sie auch den Verweis auf die Originaldaten. Erklären Sie, dass die Vorschau reduzierte Auflösung und keine Georeferenzierung hat, sodass das Bild allein keine GIS-Analyse reproduzieren kann.
Wenn die Aufgabe Entfernungen, Flächen, Koordinatentransformationen oder Pixelstatistiken verlangt, stellen Sie stattdessen einen GIS-Workflow bereit. Eine Browser-Übung kann auf diese Arbeit vorbereiten, sie aber nicht ersetzen.