Für Erstanwender
Was ist ein GeoTIFF? Ein Einsteigerleitfaden für Ihre erste .tif-Datei
Verstehen Sie die Datei, die Sie erhalten haben, was der Viewer tut und wann Sie ein anderes Werkzeug brauchen.
Geprüft:
Ein GeoTIFF ist ein TIFF-Bild mit Informationen, die seine Pixel mit geographischem Raum verbinden. Diese Website hilft Ihnen, eine vorhandene Datei anzusehen; sie sucht nicht nach Satellitenbildern.

Auf dieser Seite
Denken Sie an ein Bild mit geographischer Adresse
Ein gewöhnliches Bild teilt einem Viewer mit, welche Farben angezeigt werden sollen. Ein GeoTIFF kann zusätzlich über eingebettete geographische Metadaten beschreiben, wohin seine Pixel auf der Erde gehören. GIS-Software kann diese Informationen nutzen, um es zusammen mit anderen Geodaten zu platzieren. Die Endung .tif oder .tiff allein beweist nicht, dass eine Datei gültige Georeferenzierung enthält.
Die Pixel müssen kein Foto sein. Ein Raster ist ein Gitter aus Zellen; diese Zellen können Farbkanäle, Höhenwerte oder eine andere gemessene oder berechnete Größe enthalten. Ein Band ist eine Werteebene in diesem Gitter. Deshalb kann sich ein geographisches TIFF anders verhalten als ein Smartphone-Foto.
Referenz: OGC: GeoTIFF-Standard
Wer nutzt einen Viewer wie diesen?
Vielleicht sendet Ihnen eine Lehrkraft ein Raster für eine Aufgabe, ein Vermessungsteam liefert ein Orthomosaik, oder ein Kollege stellt einen Auszug aus Umweltdaten bereit. Sie möchten sehen, was darin steckt, und ein Bild für eine Präsentation erstellen, ohne zuerst ein GIS-Projekt einzurichten. Genau dafür ist dieser Viewer gedacht.
- Sie haben eine Datei: Prüfen Sie hier Aussehen, Bänder und verfügbare Metadaten.
- Sie brauchen eine Datei: Nutzen Sie zuerst einen Bilddatenkatalog oder fragen Sie den Datenanbieter.
- Sie brauchen Messungen oder Kartenüberlagerungen: Verwenden Sie GIS-Software und die Originaldaten.
Öffnen Sie Ihre erste Datei
Wählen Sie „Datei öffnen“ oder ziehen Sie ein unterstütztes TIFF in den Viewer. Wenn Sie die Bedienelemente kennenlernen, probieren Sie zuerst das mitgelieferte Beispiel; es ist eine KI-Illustration und kein geographischer Datensatz. Ihre eigene Datei wird im Browser gelesen und ihr Inhalt wird nicht hochgeladen.
Öffnen Sie die Dateiinformationen und prüfen Sie Abmessungen, Bandanzahl und alle Koordinatenreferenzinformationen. Fehlende Metadaten bedeuten, dass sie nicht bereitgestellt oder nicht erkannt wurden, nicht dass das Werkzeug das Bild für Sie lokalisiert hat. Wählen Sie anschließend im Anzeigebereich RGB oder Graustufen und passen Sie bei Bedarf den Kontrast an.

Ein klareres Bild bleibt nur eine Darstellung
Eine Änderung der Anzeige schreibt Ihr ursprüngliches TIFF nicht um. Sie ändert nur, wie Werte auf sichtbare Farben abgebildet werden. Sie können diese gerenderte Vorschau als JPG oder PNG exportieren, was nützlich ist, wenn eine andere Person nur das Bild sehen muss.
Bewahren Sie das Original separat auf. Unsere exportierte Vorschau enthält nicht die ursprünglichen Bänder, wissenschaftlichen Werte oder die geographische Referenz und kann kleiner sein als das Quellbild. Sie ist kein Ersatz für die Daten.
Wann Sie zu GIS-Software wechseln sollten
Verwenden Sie QGIS oder eine andere passende GIS-Anwendung, wenn Sie ein großes Raster zuschneiden, Layer ausrichten, ein Koordinatensystem ändern oder Analysen durchführen müssen. Dieser Viewer repariert keine beschädigten TIFFs und unterstützt nicht jedes TIFF-Layout. Wenn eine Datei abgelehnt wird, prüfen Sie die genannten Grenzen und bitten Sie um eine kleinere standardmäßige RGB- oder Graustufenversion, statt nur die Dateiendung umzubenennen.